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Makronährstoffe

Was sind (essenzielle) Makronährstoffe?

Als Makronährstoffe (mitunter auch kurz Makros genannt) werden in der Ernährungswissenschaft lebensnotwendige Nährstoffe definiert, die vom Körper zur Energiegewinnung genutzt werden.

Zusammen mit den Mikronährstoffen sind sie die Grundbausteine der Ernährung des Menschen. Zu den Makronährstoffen gehören:

Während sich die Literatur bei diesen drei einig ist, gibt es weitere Nährstoffe welche manchmal zu den Makronährstoffen gezählt werden:

  • Alkohol (29 kJ / 7 kcal / 1 g)

  • Ballaststoffe (Durchschnitt 8 kJ / 2 kcal / 1 g)

  • Wasser (0 kJ / 0 kcal / 1 g)

Während Alkohol trotz seiner schädlichen Wirkung eine große Menge Energie liefert (daher auch der berühmte Bierbauch), liefert Wasser im Gegensatz zu den anderen Makronährstoffen keine Energie.

 

Makronährstoffe bilden das Fundament aller Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper. 

Kohlehydrate unterscheiden sich von Eiweißen und Fetten in der Hinsicht, dass sie als nicht essenziell gelten. Nicht essenziell bedeutet, dass der Körper Kohlehydrate selber herstellen kann (man nennt den Prozess Gluconeogenese), was bei Fetten und Eiweißen nicht möglich ist. Alternativ kann er auch auf die sogenannten Ketone oder Ketonkörper zurückgreifen, einem Abbauprodukt des Fettstoffwechsels. 

Dies geschieht beispielsweise bei einer ketogenen Diät (oder auch Low-Carb Diät genannt) aber auch im Fall von Typ-1-Diabetes, wenn nicht ausreichend Insulin vorliegt.

Die optimale Menge an Energiezufuhr und Verteilung von Makronährstoffen ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Aktivitätslevel (PAL-Wert), Lebensumständen (Bsp.: Schwangerschaft) und Krankheiten (Bsp.: Diabetes). 


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Quellen & weiterführende Literatur

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